DiP
Modellregion zur Digitalisierung pflanzlicher Wertschöpfungsketten im südlichen Sachsen-Anhalt
Der DiP-Verbund etabliert im südlichen Sachsen-Anhalt eine Modellregion für eine digitalisierte, klimaneutrale und wettbewerbsfähige Bioökonomie, welche sich durch wissenschaftliche Exzellenz, innovative Industrien und attraktive Arbeitsplätze auszeichnet. Unser Fokus liegt darauf, bestehende pflanzliche Wertschöpfungsketten zu erweitern und neue zu etablieren. Eine Grundlage bildet die hohe Konzentration führender Akteure der Pflanzenforschung und Pflanzenbiotechnologie als eine Kernkompetenz der Region.
Produkte und Themen
- Netzwerk- und Projektentwicklung
- Klimaresiliente Landwirtschaft
- Erweiterte Wertschöpfung aus Pflanzen und Pflanzenresten
- Pflanzliche Proteine
- Biobasierte Chemie
- Pflanzliche Wirkstoffe
- Digitale Tools und digitalisierte Prozesse
Branchen
- Landwirtschaft
- Ernährungswirtschaft
- chemische Industrie
- pharmazeutische Industrie
- Kosmetikindustrie
- Gesundheitswirtschaft
- Baustoffindustrie
Feedstock & Rohstoffe
- Getreide
- Faserpflanzen
- Sonderkulturen
- Holz aus Agroforst
- pflanzliche Reststoffe aus der Landwirtschaft und Lebensmittelindustrie
Prozesse
- Pflanzenzüchtung
- Pflanzenbau
- Analytik
- Bioinformatik
- Biotechnologie
- Prozess-Skalierung
Projekte
https://www.dip-sachsen-anhalt.de/projekt/
Akteure
https://www.dip-sachsen-anhalt.de/partner_kategorien/intern/
Im Rahmen des Strukturwandels im Mitteldeutschen Kohlerevier entwickelt der DiP-Verbund Lösungen für eine klimaneutrale und wettbewerbsfähige Zukunft. Wir setzen digitale Technologien ein, um neue pflanzliche Wertschöpfungsketten zu etablieren und bestehende auszubauen. Das DiP-Konzept verbindet dabei die wirtschaftlichen Stärken der Agrar- und Lebensmittelindustrie und der hier bereits in Transformation befindlichen verarbeitenden Branchen mit der gebündelten wissenschaftlichen Expertise in der Pflanzenforschung in Sachsen-Anhalt. Dazu gehören die Weiterentwicklung einer klimaresilienten Pflanzenproduktion sowie die Verarbeitung durch Bioraffinerien und andere Prozesse.
Diese Ansätze zielen u. a. darauf ab, das Potenzial von Pflanzenresten und wertvollen Biomasse-Strömen (z. B. Stroh, Obsttrester und Biomasse aus Agroforstsystemen) als klimaneutrale Alternativen zu erdölbasierten oder importierten Produkten zu erschließen. Der regionale Transfer der Projektergebnisse und die Gründung innovativer StartUps werden den wirtschaftlichen Wandel in der DiP-Modellregion erheblich vorantreiben.
Der DiP-Verbund wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert. 50 Partner aus Wissenschaft und Industrie arbeiten in derzeit 19 Verbundprojekten zusammen. Sowohl eine verbundweite als auch eine projektintegrierte Begleitforschung stärken die Modellhaftigkeit und Übertragbarkeit in die Praxis. Die zentrale Koordinierung erfolgt über die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.