TransBIB – Boost. Industrial. Bioeconomy.

KIT-IIP

Forschungsgruppe „Nachhaltige Wertschöpfungsketten“

Die Forschungsgruppe „Nachhaltige Wertschöpfungsketten“ am KIT untersucht Strategien zur nachhaltigen Gestaltung von Produktions- und Wertschöpfungssystemen. Im Fokus steht die integrierte Betrachtung ökonomischer, ökologischer und gesellschaftlicher Dimensionen. Durch interdisziplinäre Methoden werden komplexe Stoffströme, Produktionsnetzwerke und Entscheidungsprozesse analysiert und optimiert, um praxistaugliche Lösungen für Industrie und Gesellschaft zu entwickeln.

Produkte und Themen

  • Wertschöpfungsketten
  • Produktions- und Logistiksysteme
  • Stoffstrommanagement
  • Entscheidungsunterstützungssysteme
  • Computergestützte Planungsmodelle
  • Nachhaltigkeitsbewertung (ökonomisch, ökologisch, sozial)
  • Akzeptanz- und Stakeholderanalysen

Branchen

  • Bioökonomie / nachwachsende Rohstoffe
  • Chemische Industrie
  • Metallindustrie
  • Energieindustrie
  • Automobilindustrie

Feedstock & Rohstoffe

  • Nachwachsende Rohstoffe / jegliche Biomasse
  • Energieträger
  • Industrielle Rohstoffe (Metalle, chemische Ausgangsstoffe)

Prozesse

  • Operations Research / Optimierung
  • Ökobilanzierung (LCA)
  • Investitions- und Kostenbewertung
  • Mehrzielentscheidungsunterstützung
  • Empirische Sozialforschung (z. B. Umfragen)
  • Computergestützte Planung und Simulation

Projekte

  • Entwicklung und Bewertung nachhaltiger Stoffstrom- und Produktionskonzepte
  • Modellierung und Optimierung von Produktionsnetzwerken
  • Analyse komplexer Industrieanlagen
  • Entscheidungsunterstützung auf regionaler, nationaler und globaler Eben

Akteure

  • Industrieunternehmen (Produktion, Energie, Chemie, Automotive)
  • Politik und öffentliche Institutionen
  • Forschungseinrichtungen
  • Gesellschaft und Stakeholdergruppen

Die Forschungsgruppe „Nachhaltige Wertschöpfungsketten“ am KIT verfolgt das Ziel, nachhaltige Transformationen entlang industrieller Wertschöpfungsketten systematisch zu analysieren und aktiv mitzugestalten. Dabei werden komplexe Wechselwirkungen zwischen Produktion, Logistik, Technologie und gesellschaftlichen Anforderungen berücksichtigt. Ein besonderer Fokus liegt auf der Entwicklung computergestützter Modelle, die eine fundierte Planung, Bewertung und Optimierung von Produktionssystemen und Stoffströmen ermöglichen. Ergänzend werden empirische Methoden eingesetzt, um Akzeptanz, Verhalten und Entscheidungsprozesse relevanter Akteure zu verstehen. Durch die Kombination quantitativer Modellierung mit sozialwissenschaftlichen Ansätzen entstehen ganzheitliche Lösungen für reale Herausforderungen in Industrie und Politik. Die Forschungsergebnisse tragen dazu bei, Effizienzpotenziale zu heben, Umweltwirkungen zu reduzieren und gleichzeitig wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Damit leistet die Gruppe einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung von Industrie- und Versorgungssystemen im nationalen und internationalen Kontext.