MaltFungiProtein
MaltFungiProtein entwickelt die biotechnologische Verwertung von Biertreber zu Pilzproteinen und proteinreichen Lebensmitteln. Im Zentrum stehen eine nachhaltige, digitale und vollständig nachvollziehbare Transformation von Brauereirestströmen in marktfähige Lebensmittelprodukte sowie die Skalierung vom Demonstrator in die Anwendung.
Produkte und Themen
- Pilzfermentation
- Proteingewinnung
- Lebensmittelentwicklung
- Aufarbeitung
- Qualitätssicherung
- digitales Tracking & Tracing
Branchen
- Brauerei- und Getränkeindustrie
- Lebensmittelindustrie
- Biotechnologie
- Fermentation
- Anlagen- und Verfahrenstechnik
- Kreislaufwirtschaft
- digitale Rückverfolgbarkeit
Feedstock & Rohstoffe
Als zentraler Rohstoff dient Biertreber aus der Bierherstellung. Weitere Bezugspunkte sind Brauerei-Restströme und biogene Nebenströme, die als Substrat für Basidiomyceten und als Ausgangsmaterial für proteinreiche Lebensmittel genutzt werden.
Prozesse
- Rohstoffaufbereitung
- Fermentation mit Basidiomyceten
- Proteinbildung
- Aufarbeitung zu Proteinrohprodukten
- Produktentwicklung
- Rückverfolgbarkeit
Prozesse
- Fermentations- und Aufarbeitungsanlagen sowie skalierbare, modulare Produktionssysteme. Ergänzt wird dies durch digitale Tracking-&-Tracing-Lösungen, Prozesskontrolle und perspektivisch automatisierte bzw. remote steuerbare Produktion.
Akteure
- Störtebeker Braumanufaktur GmbH, Stralsund
- Hochschule Neubrandenburg, Neubrandenburg
- Zentrum für Ernährung und Lebensmitteltechnologie (ZELT) gGmbH, Neubrandenburg
- Prolupin GmbH, Grimmen
- Die Rostocker Wurst- und Schinkenspezialitäten GmbH, Rostock
- Stralsunder Feinkost-Manufaktur, Stralsund
- Lunch Vegaz GmbH, Rothenklempenow
- Food and Pharma Services Anklam GmbH, Murchin
- TAB Technologie und Anlagen-Bau, Engineering- und Managementgesellschaft mbH, Rostock
- Food Production NB GmbH, Neubrandenburg
- Visutronik GmbH, Neubrandenburg
- Regionale Wasser- und Abwassergesellschaft Stralsund mbH, Stralsund
- SWS Natur GmbH, Stralsund
- Justus-Liebig-Universität Gießen, Gießen.
Ziele
Ziel ist es die Region als bundesweit sichtbaren Standort für kreislauforientierte Lebensmittelbioökonomie, industrielle Fermentation und alternative Proteine zu profilieren. Regionale biogene Nebenströme – exemplarisch Biertreber – sollen hochwertig zu sicheren und marktfähigen Lebensmittelzutaten und Produkten veredelt werden. Dafür sollen geschlossene, digital nachvollziehbare Wertschöpfungsketten von der Rohstoffbereitstellung über Biokonversion, Aufarbeitung sowie Anlagen- und Automatisierungstechnik bis zur Produktentwicklung, Zulassung und Vermarktung aufgebaut und dauerhaft etabliert werden. Forschungsergebnisse sollen schneller in industrielle Anwendungen, Ausgründungen und Kooperationen mit kleinen und mittleren Unternehmen überführt werden. Gleichzeitig wollen wir die vorhandenen Pilot- und Transferinfrastrukturen weiterentwickeln, neue regionale Wertschöpfung erschließen sowie qualifizierte Arbeitsplätze und Fachkräfte in der Region binden. Langfristig sollen Ressourceneffizienz, wirtschaftliche Resilienz und die nationale wie internationale Sichtbarkeit der Bioökonomie in Mecklenburg-Vorpommern gestärkt werden.