TransBIB – Boost. Industrial. Bioeconomy.

Nachbericht: TransBIB-Symposium Leipzig 2026

Zwei Tage industrielle Bioökonomie im Kunstkraftwerk Leipzig: Beim 3. TransBIB-Symposium am 20.–21. Mai 2026 kamen Akteur:innen aus Industrie, Forschung und Netzwerken zusammen, um Ideen in Richtung Umsetzung zu bringen – mit viel Raum für Austausch, Matchmaking und Praxisbeispiele.

Auftakt im Kunstkraftwerk: Impulse, One-Stop-Shop & Talk-Formate

Der erste Tag startete mit Check-in und Begrüßungskaffee, bevor Dr. Matthias Scholz (TransBIB-Koordination, TU München) das Symposium eröffnete. Im Anschluss gab es einen guten Überblick über die Angebote des TransBIB One-Stop-Shops.
Einen inhaltlichen Impuls setzte zudem Dr. Andreas Kohl (VERBIO AG) mit seiner Einordnung zu erneuerbarem Kohlenstoff und Bioökonomie im mitteldeutschen Raum.

Symposiumfilm: Die Highlights des TransBIB-Symposiums Leipzig 2026 – Pitches, Networking und Exkursionen in zwei Minuten im Rückblick.

Pitches als Herzstück: kompakt, vielfältig, diskussionsstark

Ein zentrales Element waren die beiden Pitch-Sessions:

  • 1. Pitch-Session (vormittags): 12 Pitches inkl. anschließender Austauschformate (Moderation: Romann Glowacki, PIC – Pi Innovation Culture GmbH).

  • 2. Pitch-Session (nachmittags): 13 Pitches inkl. anschließender Austauschformate (ebenfalls moderiert von Romann Glowacki).

Die Bandbreite reichte von biobasierten Werkstoffen und biotechnologischer Skalierung über LCA-Ansätze bis hin zu Kreislaufwirtschaftsthemen wie Phosphorrecycling.
Zwischen den Pitch-Blöcken sorgten Table Talks bei Kaffee und Snacks sowie ein Networking Lunch für vertiefende Gespräche – am späten Nachmittag/Abend folgten Liquid Networking aka Bierverkostung und der kulinarische Ausklang.

Impressionen zu den Vormittag-Pitches (Slide Show)

Impressionen zu den Nachmittag-Pitches (Slide Show)

Tag 2: Exkursionen – Bioökonomie dort, wo sie passiert

Am zweiten Tag ging es in vier Exkursionsrouten „raus in die Praxis“ – mit Abfahrt am Morgen und Abschluss am Bahnhof Leipzig.
Inhaltlich deckten die Routen zentrale Handlungsfelder ab: Fein- und Spezialchemikalien (Bitterfeld-Wolfen), agrarbasierte grüne Chemikalien entlang der Kette Getreide–Bioethanol–Plattformchemikalien (Zeitz), Skalierung biotechnologischer Prozesse bis in den großindustriellen Maßstab (Leuna) sowie Sektorenkopplung/klimaneutrale (Prozess-)Energie (Leipzig).

Stimmen aus dem Teilnehmerfeedback: Atmosphäre, Austausch, Pitches

Aus den Rückmeldungen der Teilnehmenden wurde besonders häufig hervorgehoben:

  • sehr gute Gesamtzufriedenheit,

  • die Atmosphäre und Location,

  • die Networking-Möglichkeiten (u. a. Table Talks/Match-Formate)

  • sowie die Qualität und Vielfalt der Pitches (als „interessant“, „abwechslungsreich“ und „praxisnah“ beschrieben).
    Mehrfach wurde außerdem betont, dass das Format die Kontaktanbahnung erleichtert und die Gespräche angenehm strukturiert waren

Impressionen sagen oft mehr als Worte: In unserer Bilderreihe finden Sie die schönsten Momente aus dem Kunstkraftwerk Leipzig – von Pitch-Sessions und Table Talks bis zu den Exkursionen am zweiten Tag.


Gesammelte Impressionen des Symposiums (Slide Show)