Neues TransBIB Whitepaper: Kompetenzhubs für industrielle Bioökonomie entwickeln
Wie können Regionen die industrielle Bioökonomie strategisch voranbringen und dauerhaft verankern? Das neue TransBIB Whitepaper „Kompetenzhubs für industrielle Bioökonomie entwickeln – Learnings aus fünf Modellregionen“ gibt darauf praxisnahe Antworten.
Auf Grundlage von fünf Experteninterviews analysiert das Whitepaper unterschiedliche regionale Kompetenzhubs: BioBall in FrankfurtRheinMain, Bio4MatPro im Rheinischen Revier, BioZ in Mitteldeutschland, die Metropolregion Rhein-Neckar und die Region Stuttgart. Im Fokus stehen regionale Ausgangslagen, Entwicklungswege, Akteurskonstellationen, Governance- und Finanzierungsmodelle sowie Herausforderungen, Erfolgsfaktoren und Perspektiven der Verstetigung.
Die Analyse zeigt: Einen allgemeingültigen Weg gibt es nicht. Erfolgreiche Hubs knüpfen jedoch an regionale Stärken und konkrete Wertschöpfungsketten an, binden Unternehmen frühzeitig ein und schaffen handlungsfähige Koordinationsstrukturen. Wiederkehrende Herausforderungen sind fragmentierte Akteurslandschaften, fehlende Pilot- und Skalierungsmöglichkeiten sowie die langfristige Finanzierung.
Das Whitepaper richtet sich insbesondere an Akteurinnen und Akteure aus Regional- und Wirtschaftsförderung, Wissenschaft, Politik und Unternehmen. Es unterstützt dabei, die eigene Ausgangssituation zu reflektieren und übertragbare Ansätze für den Aufbau oder die Weiterentwicklung regionaler Bioökonomie-Kompetenzhubs zu identifizieren.
Das Whitepaper ergänzt die Publikation „Regionale Kompetenzen aufbauen und stärken – Good-Practice-Analyse des Bioökonomie-Kompetenzhubs Straubing“. Zusammen bilden beide Veröffentlichungen eine Grundlage für Lern-, Transfer- und Vernetzungsprozesse in der industriellen Bioökonomie.