Fachartikel: Biobasierte Wachse als Schlüssel für nachhaltige Verpackungsnetze
Wie können petrochemische Bestandteile in Kunststoffanwendungen durch biobasierte Alternativen ersetzt werden – und wie gelingt der Schritt vom Labor in die industrielle Anwendung?
Ein Projekt aus dem TransBIB-Kompetenzhub BioZ – Biobasierte Innovationen aus Zeitz und Mitteldeutschland zeigt, wie dieser Transfer gelingen kann. Gemeinsam haben das Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS und die DEUREX AG biologisch abbaubare Wachsadditive für Biokunststoffe entwickelt. Als Ausgangsstoff dient unter anderem Zuckerrohr-Bagasse – ein nachwachsender Reststoff aus der Zuckerproduktion.
Die entwickelten biobasierten Wachse können die Eigenschaften von Biopolymeren gezielt beeinflussen und damit petrochemische Eigenschaftsmodifikatoren ersetzen. Im Projekt wurde nicht nur die technische Machbarkeit untersucht: Die Herstellung konnte vom Labor- in den Technikumsmaßstab übertragen und die entwickelte Rezeptur anschließend erfolgreich industriell zu Blasfolie und Bändchen für Verpackungsnetze verarbeitet werden.
Damit zeigt das Projekt beispielhaft, worauf es in der industriellen Bioökonomie ankommt: Innovative biobasierte Lösungen müssen nicht nur entwickelt, sondern auch skaliert und in bestehende industrielle Prozesse überführt werden.
Genau hier setzt auch TransBIB an. Als bundesweites Transfernetzwerk verbindet TransBIB Kompetenzregionen wie BioZ und bringt Know-how, Unternehmen, Forschung, Infrastrukturen und potenzielle Partner zusammen, um biobasierte Innovationen schneller auf ihrem Weg in die industrielle Anwendung zu unterstützen.
Der Fachartikel auf chemie.de stellt die Entwicklung der biobasierten Wachse, ihre Eigenschaften und die erfolgreiche Skalierung ausführlich vor.
Mehr über das Projekt und die biobasierten Wachse erfahren:
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