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Kompetenzbericht: Welche Fähigkeiten drei Schlüsselbranchen für die Bioökonomie fehlen

Von der Kompetenzlücke zur Qualifizierung: Ein Bericht als One-Pager aus der TransBIB-Kompetenz- und Schulungsbedarfsanalyse zeigt, welche Skills Fach- und Führungskräfte in Automobil, Kunststoff und Leichtbau/Bau für die bioökonomische Transformation brauchen – und welche Lernformate wirken.

Die Bioökonomie verändert Industrie und Wertschöpfung grundlegend. doch der Engpass liegt seltener im technischen Grundlagenwissen als bei den Menschen und ihren Kompetenzen. Eine Befragung von Fach- und Führungskräften in drei Schlüsselbranchen zeigt: Die Future Skills werden durchweg als hoch wichtig bewertet. In der Automobilindustrie werden insbesondere Lücken bei digitalen Schlüssel- und Technologiekompetenzen genannt, während klassisches Management bereits als gut entwickelt gilt. Die Kunststoffindustrie braucht vor allem agile Führung, überzeugende Kommunikation und einen Mindset-Wandel, der Bioökonomie als Strategie statt als Kostenthema begreift. Im Leichtbau und Bau stehen transformative Kompetenzen, Führung als Coach und Stakeholder-Kommunikation im Vordergrund. In dieser Branche bietet der vorhandene Digitalisierungswille dabei einen guten Anknüpfungspunkt. Gemeinsam ist allen drei Branchen: Kurze, praxisnahe und zunehmend hybride Formate wirken am besten. Der One-Pager (hier zum Download) fasst die Befunde zusammen und empfiehlt einen schlanken, modularen und zertifikatsbasierten Pilotansatz.

Noch tiefer einsteigen?

Ergänzend zum branchenübergreifenden One-Pager stehen ausführliche Berichte für die Automobilindustrie, die Kunststoffindustrie sowie Leichtbau und Bau zur Verfügung.

Kompetenzanforderungen der Kunststoffbranche: Ergebnisse aus Befragung und Interviews

Die Bioökonomie verändert die Kunststoffindustrie grundlegend – doch welche Fähigkeiten sind gefragt, um diesen Wandel erfolgreich zu gestalten? Unsere aktuelle quantitative Befragung und ergänzende qualitative Studie verdeutlichen, dass die erfolgreiche Umsetzung bioökonomischer Innovationen in der Kunststoffindustrie nicht nur fachspezifisches Wissen erfordert, sondern vor allem strategische Führungskompetenzen, ein verändertes Mindset und gezielte, praxisnahe Qualifizierungsangebote und die Bereitschaft in Wandel zu investieren. Bericht herunterladen

 
Kompetenzanforderungen der Bau- und Leichtbauindustrie: Ergebnisse aus Befragung und Interviews

Die Bioökonomie eröffnet der Bau- und Leichtbauindustrie neue Chancen für nachhaltige Materialien, ressourcenschonende Prozesse und zukunftsfähige Wertschöpfungsketten. Doch welche Kompetenzen sind notwendig, um diesen Wandel erfolgreich voranzutreiben? Unsere quantitative Befragung und ergänzende qualitative Interviewstudie zeigen, dass die erfolgreiche Umsetzung bioökonomischer Innovationen weit über technisches Fachwissen hinausgeht. Neben Kenntnissen zu nachhaltigen Materialien, regulatorischen Rahmenbedingungen und digitalen Technologien wie KI oder BIM sind insbesondere strategische Führungskompetenzen, Veränderungsfähigkeit, interdisziplinäre Zusammenarbeit und ein zukunftsorientiertes Mindset gefragt. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass die Integration von Bioökonomie in Unternehmensstrategien vor allem soziale und transformative Kompetenzen, eine stärkere Digitalisierung sowie praxisnahe Qualifizierungsangebote erfordert, die Führungskräfte gezielt bei der Gestaltung und Durchsetzung nachhaltiger Transformationsprozesse unterstützen. Bericht herunterladen

Kompetenzanforderungen der Automobilindustrie: Ergebnisse aus Befragung und Interviews

Die Transformation zur Bioökonomie stellt die Automobilindustrie vor neue technologische und organisatorische Herausforderungen. Wo liegen die größten Kompetenzbedarfe, um die Automobilindustrie erfolgreich auf eine bioökonomische Zukunft auszurichten? Unsere Studie zeigt einen hohen zukünftigen Qualifizierungsbedarf insbesondere in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Kreislaufwirtschaft, digitale Rückverfolgbarkeit und biobasierte Technologien. Während klassische Führungs- und Managementkompetenzen bereits gut ausgeprägt sind, wurden Kompetenzlücken bei digitalen, technologischen und nachhaltigkeitsbezogenen Fähigkeiten benannt. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass die erfolgreiche Umsetzung bioökonomischer Innovationen vor allem ein Zusammenspiel aus digitaler Expertise, systemischem Denken und strategischer Transformationskompetenz erfordert. Bericht herunterladen

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