TransBIB – Boost. Industrial. Bioeconomy.

Begegnungskommunikation zur Bioökonomie von morgen in Straubing – powered by TransBIB

Wie lässt sich Vernetzung innerhalb von Kompetenzhubs auf regionaler Ebene stärken und so Wertschöpfung beschleunigen? Genau hier setzt TransBIB mit seinem Format der „Regionalen Begegnungskommunikation“ an. Ziel ist es, Akteurinnen und Akteure der Bioökonomie zusammenzubringen, ihre Angebote sichtbarer zu machen und neue Impulse für Innovations- und Transferprozesse zu geben.

Ein aktuelles Beispiel dafür ist die „TransBIB Bioeconomy BBQ Bike Tour“, die am 10. Juli 2026 in Straubing stattfand. Rund 60 Studierende, Forschende und Akteur:innen der regionalen Bioökonomie sowie Vertreterinnen und Vertreter von UnternehmerTUM und TUM Venture Labs aus München erkundeten das Skalierungs- und Innovationsökosystem am TUM Campus Straubing und im Hafen Straubing-Sand – und lernten TransBIB als zentrale Transfer- und Vernetzungsplattform kennen.

Brücke zwischen Campus und Hafen

Den Auftakt bildete eine gemeinsame Fahrradtour vom TUM Campus Straubing zum BioCampus im Hafen. Die Route machte die räumliche und inhaltliche Verbindung zwischen universitärer Forschung, technologischer Infrastruktur und industrieller Anwendung unmittelbar erfahrbar und setzte zugleich ein Zeichen für nachhaltige Mobilität.

Deep-Tech-Ideen aus der Bioökonomie

Im Technologie- und Gründerzentrum standen anschließend die Studierenden im Mittelpunkt. Im Rahmen des Kurses „Clean Tech Ventures“ präsentierten Master-Studierende ihre circularity- und biobased-orientierten Deep-Tech-Geschäftsideen. Einige der vorgestellten Konzepte sind bereits mit Fördermitteln ausgestattet oder befinden sich in der Patentanmeldung – ein deutliches Signal dafür, welches Gründungspotenzial im Bioökonomie-Standort Straubing steckt.

Einblicke in einzigartige Infrastrukturen

Parallel zu den Pitches konnten die Teilnehmenden zentrale Infrastrukturen der industriellen Biotechnologie und Bioökonomie am Standort Straubing besichtigen. Führungen durch das TUM Bio Scale-Up Center, die im Aufbau befindliche BioCampus MultiPilot-Anlage sowie die Anlage von Bayernhof BioTec zeigten, wie biobasierte Verfahren von der Forschung über Pilotierung und Demonstration bis hin zur industriellen Anwendung skaliert werden können. Die Tour verdeutlichte, wie eng Innovationsinfrastruktur, Unternehmen und Wissenschaft in Straubing verzahnt sind.

TransBIB als One-Stop-Plattform für Transfer

Im weiteren Verlauf der Veranstaltung stellte TransBIB-Koordinator Matthias Scholz die Ziele, Angebote und Unterstützungsmaßnahmen des Nationalen Transfernetzwerks zur Beschleunigung der industriellen Bioökonomie vor. Im Fokus stand der TransBIB One Stop Shop als zentrale Anlaufstelle für Studierende, Forschende, Unternehmen und weitere Stakeholder der Bioökonomie.

Über den One Stop Shop erhalten Nutzerinnen und Nutzer einen strukturierten Zugang zu Informationen, Kontakten und Unterstützungsangeboten entlang des gesamten Innovations- und Transferprozesses – von der Idee über die Skalierung bis zur Anwendung in der Industrie. Im Rahmen der Veranstaltung konnten Teilnehmende konkrete Fragen zu ihren Projekten adressieren und erste Vernetzungen anbahnen.

Begegnungsformat mit Signalwirkung

Den Abschluss der Bioeconomy BBQ Bike Tour bildete ein gemeinsames BBQ mit viel Raum für persönlichen Austausch. Hier wurden Kontakte vertieft, Kooperationsideen diskutiert und nächste Schritte für gemeinsame Aktivitäten zwischen Campus, Unternehmen und TransBIB skizziert.

Mit Formaten wie der Bioeconomy BBQ Bike Tour zeigt TransBIB, wie „Regionale Begegnungskommunikation“ dazu beitragen kann,

  • regionale Kompetenzhubs stärker miteinander zu vernetzen,

  • Skalierungs- und Innovationsinfrastrukturen sichtbar und nutzbar zu machen,

  • Studierende und Nachwuchskräfte frühzeitig in Transferprozesse einzubinden und

  • den Weg von der Forschung in die Anwendung gezielt zu verkürzen.

Die positive Resonanz auf das Event macht deutlich: Solche niedrigschwelligen Begegnungs- und Netzwerkformate sind ein wirkungsvolles Instrument, um die industrielle Bioökonomie in Deutschland weiter voranzubringen.